Schloss in den Mai
30. April 2020
Schloss Eutin / Einlass 18:00 Uhr / Beginn 19:00 Uhr / Ende ca. 02:00 Uhr

 

Schloss in den Mai
30. April 2020
Schloss Eutin / Einlass 18:00 Uhr / Beginn 19:00 Uhr / Ende ca. 02:00 Uhr

 

Schloss in den Mai
30. April 2020
Schloss Eutin / Einlass 18:00 Uhr / Beginn 19:00 Uhr / Ende ca. 02:00 Uhr

 

Rittersaal 


Jeden Tag Silvester

Rittersaal, 19:00 + 20:30 Uhr

"Irgendwie sieht´s hier nicht aus wie Paris.“

Nein, wie in Paris sieht es zwischen den Meeren wahrlich nicht aus. Dafür aber sehen wir Windräder, Weizenfelder und schmatzende Kühe bei leichtem Westwind. Das ist die Champs-Élysées auf der die Band JEDEN TAG SILVESTER flaniert.

Till, Nic, Tom und Bertram lieben das. Und das können wir auf ihrem 3. Album hören. Es transportiert genau diese Ruhe und Gelassenheit dieser stillen Spezies aus den kleinen Orten aus denen sie kommen – ZWISCHEN DEN MEEREN.

In den 11 Songs erzählen sie mit norddeutscher Ehrlichkeit davon, was in ihren Köpfen vor sich geht, was sie bewegt. Sie erzählen davon, wie es ist, Abstand zu nehmen, um wieder scharf zu sehen, vom Schweigen im Wind und Lagerfeuer am Meer, vom Kleinstadtheld, der im Herzen immer bleibt, wer er ist.

Eingängige Popmelodien auf erwachsenen Zeilen. Reflektiert und voller Zuversicht wird man von der Musik umarmt und fest gedrückt.

JEDEN TAG SILVESTER sind stolz auf ihre Bandgeschichte. Und das dürfen sie auch sein, so wie es der Song „Stopp. Euphorie!“ beschreibt: „Halt an, freu dich, wenn du was fertig hast!“

Es gibt vermutlich wenig so familiär tickende Bands wie jene aus dem Norden. Ohne Wechsel in der Besetzung tragen sie die privaten Werte gut sichtbar auf Augenhöhe in ihren Liedern.

ZWISCHEN DEN MEEREN heißt bei JEDEN TAG SILVESTER auch: zwischen Bühne und Job, zwischen Vatersein und Selfie, zwischen Kunst und Sicherheit. Damit ist die Band irgendwie die Bodenständigkeit in Chucks. Mit dieser Liebe zum Erleben sind sie weit gekommen. Mittlerweile kennt man JEDEN TAG SILVESTER auch über die norddeutschen Grenzen hinaus. Das haben sie sich mit viel Fleiß u.a. auf unzähligen Support-Shows erspielt.

Im Vorprogramm waren sie bei Johannes Oerding, Mark Forster, Silbermond und Silly-Shows dabei. Parallel ist die Band auf eigenen ausgedehnten Tourneen zwischen den Meeren und Bergen unterwegs. In diesem Jahr starteten sie im Mai ihre Tour mit neuem Album im Gepäck und spielen bis in den November hinein Konzerte. "Am meisten freut es uns, wenn Menschen erkennen, wie extrem viel Spaß wir als Band auf der Bühne haben. Lieder zu schreiben und die dann Zusammen mit den Leuten zu fühlen, das ist schon etwas ganz Besonderes. Erst Fremde, dann Freunde. Das kann nur Musik“.

 

Joel Havea Trio

Rittersaal, 22:00 + 23:00 Uhr

Ein bewanderter Singer-Songwriter, authentischer Sänger, großartiger Gitarrist und faszinierender Performer, dessen Songs von vielfältigen musikalischen und kulturellen Einflüssen geprägt sind – Joel Havea ist ein echtes Multitalent.
In Tonga geboren und in Melbourne aufgewachsen, wurde Havea schon früh zum Teil der pulsierenden, vielseitigen Musikszene der kulturellen Hauptstadt Australiens.

Nach einer ausgiebigen Weltreise, bei der er unter anderem in Asien und Europa auftrat, kam Joel mit nicht viel mehr als einem Rucksack auf dem Rücken und einer schon ziemlich mitgenommenen Gitarre vor fast 10 Jahren nach Hamburg und fand hier eine neue Heimat.

Seine Wurzeln spiegeln sich in seiner leichten und unbeschwerten Art Musik zu machen wieder. Dabei ist sein Stil sehr vielseitig und zieht Inspiration aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen - Soul und Pop, Blues, Roots und Reggae, verbunden mit der Lässigkeit und sonnigen Stimmung seiner zwei Heimat-Länder.

Zusammen mit Drummer Leo Lazar und Bassist Arnd Geise gründete er 2015 in Hamburg das Joel Havea Trio, das sich schnell einen Namen als “aktuell eine der hoffungsvollsten Bands in Deutschland” gemacht hat.

Die Songs vermitteln ein Gefühl des Aufbruchs, das sich auch in den Texten widerspiegelt. Mal optimistisch, mal melancholisch, aber auch kritisch und nachdenklich, zeigen sich die drei auf ihrer Reise ins Ungewisse. Hinter der lässigen Musik steckt eine Tiefgründigkeit, gespickt mit persönlichen Einblicken in die Gedankenwelt Haveas. Immer mit an Bord ist der Bezug zum Meer, der sprichwörtlich rote Faden, der sich durch das ganze Album zieht. Der mittlerweile in Hamburg gestrandete Weltenbummler ist mit seinem „Joel Havea Trio“ hierzulande live bereits sehr erfolgreich unterwegs.

 

Schlosskirche


Florian Galow & David Grabowski

Schlosskirche, 19:00 + 20:30 Uhr

Florian Galow entdeckte bereits als Kind seine Liebe zum Kontrabass, musste sich aber bis zu seinem 16. Lebensjahr und der richtigen Körpergröße gedulden - damals gab es noch keine kleinen Kontrabässe.

Florian Galow studierte Kontrabass an den Musikhochschulen in Freiburg und Karlsruhe und lernte bei den Jazzlegenden Niels-Henning Ørsted Pedersen und Ray Brown. Als gefragter Studio- und Livemusiker arbeitete der Wahl-Lübecker bereits mit Thomas D., Ulla Meinecke, Clueso und Nina Hagen.

David Grabowski traf seine Entscheidung ein Instrument zu spielen erst mit vierzehn Jahren, als ihm sein Schulfreund „Come As You Are“ von Nirvana auf der Gitarre vorspielt. Fortan ist die Leidenschaft entfacht und gibt dem Jungen, der bisher nur mäßigen Erfolg bei den Mädchen hatte, neues Selbstbewusstsein und Identität. Heute, über ein Jahrzehnt später, ist Musik sein Leben. Die Dringlichkeit, sich künstlerisch auszudrücken, ist so groß, dass er sich gegen eine Laufbahn als Gymnasiallehrer entschieden hat. David Grabowski spielt in zahlreichen Bands und komponiert erfolgreich Filmmusik für Filmproduktionen.

Seine musikalische Heimat hat er im Jazz gefunden, er präsentiert eigene Kompositionen, die häufig durch verspielte Rhythmen, explorative Harmonik und hohe improvisatorische Verantwortung geprägt sind.

Der Spaß und die Freude am Jazz bringen diese beiden Ausnahmemusiker am 30.4. in der Schlosskirche zum Ausdruck - lassen Sie sich mitreißen.

 

Orbis Duo

Schlosskirche, 22:00 + 23:00 Uhr

Mit feinsinnigen zauberhaften Klängen und lebhaftem Virtuosenspiel spannen die beiden Solisten Page Woodworth (Violine) und Matthias Krohn (Marimba) einen weiten musikalischen Bogen zwischen Himmel und Erde.

Der warme Klang von Ahorn, Fichte und Palisander - der himmlische Glanz der Geige gepaart mit der irdisch-kräftigen Resonanz der Marimba - erfüllt den ganzen Konzertraum. Vier Schlägel und ein Bogen wirbeln durch die Luft und erschaffen mit meisterhafter Genauigkeit und spielerischer Schnelligkeit außergewöhnliche Klangbilder: pure Spielfreude als Hör- und Sehgenuss für die Sinne.

Die hohe Kunst der beiden Musiker vom ORBIS DUO trägt dazu bei, dass das Publikum auf unwiderstehliche Weise spielend in eine Bahn der Musik gezogen wird. Aber zwei sind noch kein Kreis. Dazu gehört das Publikum, das beim ORBIS DUO merkt: es ist Teil des Geschehens.

Die aus Kalifornien stammende Violinistin Page Woodworth bringt ihre reichen Erfahrungen als Orchestermusikerin, in der Kammermusik und als Solistin mit. Gemeinsam mit Matthias Krohn an der Marimba, der seine Leidenschaft für dieses besondere Instrument während des klassischen Schlagzeugstudiums in Lübeck entdeckte und wie seine Partnerin im In- und Ausland konzertierte, spielen die beiden im ORBIS DUO seit Anfang 2015.

Gobelin-Zimmer


Tim Becker

Gobelin-Zimmer, 19:00 + 20:30 Uhr

Bauchredner Tim Becker hört Stimmen. Und davon sogar ziemlich viele.

In seinem Kopf herrscht immer reger Betrieb, an dem er die Zuschauer teilhaben lässt. Und das führt zuverlässig zu Lachanfällen, sowie guter Laune.

Als einer der gefragtesten Bauchredner im deutschsprachigen Raum und kreativer Kopf erschafft er für die Zuschauer eine bunte und schräge Comedywelt. Mit der Kunst des Bauchredens und seinen famosen Geschöpfen begeistert er in einem abwechslungsreichem Mix aus Comedy und Entertainment das Publikum.

Tim Becker lässt die Puppen nicht nur tanzen, sondern auch jede Menge erzählen – und das bereits seit über 15 Jahren. Er ist ein gern gesehener Gast in Fernsehsendungen, auf Kreuzfahrtschiffen, im Varieté und vielen anderen Brettern, die die Welt bedeuten.

„Mit sich selbst reden ist nicht schlimm! Das sage ich mir sogar selber … und ich glaube mir!“

Stimmt! Das ist nicht schlimm, sondern verdammt unterhaltsam.

Freuen Sie sich auf Tim Becker und seine faszinierende Comedy-Crew.

 

Benni Stark

Gobelin-Zimmer, 22:00 + 23:00 Uhr

Der norddeutsche Shootingstar der Comedy Szene bei uns im Eutiner Schloß - Benni Stark.

In seinem neuen Soloprogramm begibt sich Benni dahin, wo es weh tut:
Die ehemalige Wirkungsstätte seines Schaffens – die Verkaufsfläche eines großen Modehauses.
Stark war Herrenausstatter… aus Leidenschaft… erst recht, als er gelernt hat, dass Frauen das Sagen haben und Männer auf Kommando hören – auch beim Anzugkauf.

#kleider. lachen. leute. ist eine Reise durch die irren Facetten des täglichen Shoppengehens zwischen Mann und Frau, zwischen Alt und Alt, zwischen Kompetenz und Sprachbarrieren.

Wie sieht es aus, wenn Männer alleine Klamotten kaufen?
Warum suchen Frauen einen Anzug in hellem Schwarz?
Und wieso wird im Verkaufsraum blöd gewinkt?

Fragen, die Benni Stark in seiner Zeit als Mitglied einer Vorstadtgang nicht in den Sinn gekommen wären, beantwortet er heute mit messerscharfen Pointen und einem Skurril-Satirischen Blickwinkel.

Zwischen Ghetto und Gucci – mal Hedonist, mal Fashionist – Benni Stark vereint auf der Bühne all das, was eigentlich nicht zusammenpasst.

 

Gelber Salon


Katharina Schwerk

Gelber Salon, 19:00 + 20:30 Uhr

Ohne Musik geht bei ihr nichts: Privatleben und Ausbildung widmete Katharina Schwerk von Kindesbeinen an ihrer Leidenschaft.

Katharina Schwerk hat im Sommer 2019 ihren Master Abschluss in Songwriting am Institute for Contemporary Music Performance in London gemacht. Seither lebt und arbeitet sie als freiberufliche Musikerin in Lübeck.

Ihre Lieder schreibt sie sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch und begleitet sich dabei entweder auf der Gitarre oder am Klavier. Musikalische Inspiration erlangt Katharina nicht nur aus der Soul- und Pop-, sondern auch aus der klassischen Musik, was ihren Werken einen einzigartigen Klang schenkt.

Doch von vorn: 2012 machte die Tochter der Kirchenmusiker Henrich und Susanne Schwerk ihr Abitur in Plön und ging für ein Jahr nach Kiel, um Musikwissenschaft zu studieren. „Es war klar, es muss Musik sein, aber ich habe noch nicht so richtig gewusst, wo es hin soll“, erzählt die Sängerin mit der soulig-bluesigen Stimme. Als sie hörte, dass es in Lübeck an der Musikhochschule einen Studiengang Schulmusik- Hauptfach Pop-Gesang gibt, wechselte sie für vier Jahre in die Hansestadt.

Der Bachelor-Abschluss befähigt zu klassischem und Pop-Unterricht und Chorleitung, beinhaltet Musiktheorie und Pädagogik. Ein Auslandssemester „Songwriting“ in Minnesota (USA) während des Studiums markierte einen weiteren Meilenstein ihrer jungen Karriere. „Dort hatte ich ein Tonstudio zur Verfügung und habe mit Studenten meine erste kleine EP („Extended Play“, also mehr als eine Single, aber weniger als ein Album) mit vier Titeln aufgenommen.“

Auf der Bühne fühle sie sich am wohlsten, schwärmt die junge Frau, die mit fünf Jahren begann, Klavier zu spielen, im Spatzenchor und im Kinder- und Jugendchor der Kirche sang, Querflöte spielte und mit 15 ihren ersten richtigen Gesangsunterricht in Lebrade bei Nicoline Uebel hatte. „Je mehr ich auf der Bühne stehe, desto mehr liebe ich es, lasse das Publikum wissen, wann und warum ich einen Song geschrieben habe, erzähle immer Anekdoten dazu.“

Ilja Ruf Jazz-Trio

Gelber Salon, 22:00 + 23:00 Uhr

Als Trio-Formation interpretieren die drei Musiker Jazzstandards auf eigene Weise und spannen einen Bogen von Traditional-Jazz über Hard-Bop bis hin zu Modern-Jazz – lassen Sie sich mitreißen im Gelben Salon.

Ilja Ruf (*2001) spielt Klavier und Klarinette im Trio ClariNoir und im Jaurena Ruf Quintett, ist Pianist beim Hanse Jazz Quintett, komponiert Songs und Sinfonisches.
Ilja Ruf wurde als Pianist im Juni 2017 bei der Bundesbegegnung Jugend jazzt in Saarbrücken mit dem Konzertpreis der BigBand der Bundeswehr ausgezeichnet.
Im November 2017 gewann er den Steinway Förderpreis Jazz in Hamburg und erhielt im September 2019 den Jazzförderpreis des Kulturforums Schleswig-Holstein.

Leon Sladky (*1995) begann im Alter von 12 Jahren mit dem Saxophonspielen. Er wandte sich früh dem Jazz zu und spielte in der Jugend in mehreren Big Bands. Später kam die Klarinette und das Klavier als Instrumente hinzu und Sladky begann 2015 an der Musikhochschule Lübeck Bachelor of Arts - Musik Vermitteln mit dem Hauptfach Jazz-Saxophon zu studieren. Sein Stil ordnet sich ganz in den 50er/60er Jahren ein: Hard-Bop, Straight Ahead, aber auch freiere Stile.
Leon Sladky erhielt Unterricht bei unter anderem Stefan Kuchel, Dave Schavione und Patrick Farrant und ist Stipendiat der "Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung". Verschiedene Reisen führten ihn nach Japan (mit Nils Landgren) und Taiwan und er spielte auf dem Taichung Jazz Festival, der Jazz Baltica u.a.

Niklas Müller (*1988) erhielt 17 Jahre klassischen Klavierunterricht und entdeckte mit der Zeit den Kontrabass als sein Instrument und wurde Jungstudent am Julius-Stern-Institut Berlin bei Prof. Sigi Busch.
Neben Einflüssen und Konzerten mit großen Jazzmusikern wie Prof. David Friedman, Ach van Royen, Chris Dahlgren, Rufus Reid, Jeff Ballard u. a. nahm er klassischen Kontrabassunterricht bei den Berliner Philharmonikern Klaus Stoll und Matthew McDonald.
Sein klassisches Bachelor- und Master of Music Kontrabassstudium schloss er in Lübeck bei Prof. Jörg Linowitzki ab und seit 2019 unterrichtet Niklas Müller als Dozent an der Musikhochschule Lübeck Jazzkontrabass und Improvisationstechniken und spielt in zahlreichen Klassik- und Jazzformationen.

Europa-Zimmer


Björn Högsdal

Europa-Zimmer, 19:00 + 20:30 Uhr

Högsdal wuchs in Meersburg am Bodensee auf, es zog Ihn 1996 in den echten Norden nach Kiel, und es wundert niemanden - lebt heute dort als Autor und Kulturveranstalter. Er ist mit Leib und Seele Poetry Slammer und gehört mit knapp 200 Auftritten im Jahr wahrlich zu den aktiven Poeten.

Björn Högsdal schreibt Punchline-Prosa, kabarettistische Lyrik und Satiren. Die Texte befassen sich mit der Absurdität des Alltäglichen ebenso, wie mit der Alltäglichkeit des Absurden und sind Literatainment, d.h. kurzweilige Literaturperformance mit schwarzem Humor, Bühnentauglichkeit, Unterhaltungsfaktor und hin und wieder auch mit Schockeffekt.

Er ist Preisträger verschiedener Literaturwettbewerbe, sowie Sieger unzähliger Poetry Slams in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mehrfacher Halbfinalist und Finalist der deutschsprachigen Meisterschaften des Poetry Slams.

In der deutschsprachigen Slamszene zählt er seit vielen Jahren zu den bekanntesten und erfolgreichsten Bühnenpoeten. Er trat schon in ganz Europa auf, als Buchautor (Carlsen Verlag, Satyr, Lichtungen u.a.) und Autor des Satiremagazins Titanic machte er sich einen Namen und erfuhr deutschlandweite Anerkennung. TV-Auftritte wie der WDR Poetry Slam, Sarah Kuttners Slamtour auf Sat1Comedy oder der NDR Comedy Contest machten ihn bei einem größeren Publikum bekannt.

 

Selina Seemann

Europa-Zimmer, 22:00 + 23:00 Uhr

Selina Seemann wurde 1993 in Flensburg geboren und lebt nun deutlich weiter im Süden, bei Kiel.

Ihre ersten Auftritte bei Poetry Slams hatte sie 2010, dann kamen ihr jedoch Abitur und Studium dazwischen und sie kehrte erst 2016 zurück auf die Bühne.
Seitdem hat sie es geschafft, das Finale der Schleswig-Holstein Meisterschaften zu erreichen, den NDR Poetry Slam auf Plattdeutsch zu gewinnen und Stammautorin bei der größten und erfolgreichsten Lesebühne Schleswig-Holsteins, „Irgendwas mit Möwen“, zu werden.
Außerdem moderiert sie Veranstaltungen und übernimmt seit einiger Zeit gemeinsam mit Fabian Navarro Sorgerechtspflichten für Eloquentron3000; einen Bot, der eigene Texte schreibt.

Die Abenteuer einer Kassiererin an der Supermarkt-Kasse hat Sie selbst erlebt, als sie aus Aushilfe bei Rewe an der Kasse saß. „Nichts davon ist ausgedacht.“ Eine Kundin regt sich enorm über einen angeblichen falschen Preis auf, der sich nach einer Prüfung doch als richtig entpuppt. Eine andere Käuferin sinniert beim Bezahlen ansatzlos vor sich hin: „Napoleon, Hitler. Alle sind an Russland gescheitert.“ Eine christliche Sekte schiebt ihr einen Werbezettel zu mit der Anleitung zum Glücklich sein mit Gott …….

Ihre Texte sind gereimt und erzählt, manchmal komisch, gelegentlich ernst. Inzwischen sind Angehörige und Freunde froh, dass Selina nach ihrem Lehramtsstudium (Germanistik & Anglistik) doch lieber etwas Vernünftiges machen wollte, Kultur-Sprache-Medien studiert, und die Beamtenlaufbahn gegen die Aufregungen des Künstlerlebens getauscht hat.

 

Führungen


Mörderische Geschichten im Hause Schleswig-Holstein-Gottorf

Hinterhältige Mordversuche, tödliche Fresssucht oder gefährliche Intrigen – mit der neuen Führung „Mit Risiken und Nebenwirkung: Mörderische Geschichten im Hause Schleswig-Holstein Gottorf“ bietet das Schloss Eutin einen ganz neuen Blick auf die Herrschaften und ihre Abgründe, die bisher eher im Verborgenen blieben.

Das Antependium - Ein barocker Schatz

Die Themenführung begleitet Sie durch den neu eröffneten Museumsbereich "Das Antependium von 1641 und die Fürstbischöfe von Lübeck". Dieser einmalige Schatz erzählt von den Anfängen und Ursprüngen Schloss Eutins. Welche Rolle spielt dabei das Antependium - der imposante und reich bestickte Altarbehang aus dem 17. Jahrhundert?

Verborgene Räume

Räume, die bei gewöhnlichen Rundgängen versteckt bleiben, erzählen Geschichten.

Mit einer sachkundigen Schlossführerin betreten Sie geheime Treppen, klettern hinab ins Kellergewölbe und hinauf bis unter die Turmuhr.

Hinweise:

  • Startpunkt im Flur vor dem Museumsshop, EG Südseite
  • alle Führungen beginnen jeweils um 19:45  und 21:15

Bitte beachten Sie, dass die Führungen nicht den normalen Umfang haben, sondern verkürzt sind und die Teilnehmerzahl jeweils auf 15 Personen begrenzt ist.

 

Der gute Zweck


Zunächst möchten wir ganz herzlich den nachfolgenden Unternehmen danken, die allesamt Schloss in den Mai unterstützen.

 

 

Hintergrund


Hinter der Veranstaltung Schloss in den Mai steht als Veranstalter die Stiftung Schloss Eutin sowie als durchführender Partner der Lions Club Eutin mit seinem Förderverein Lions Club Eutin e.V..

Bereits seit 1970 hilft der Club in und um Eutin herum Menschen in Not, fördert gemeinnützige Projekte und unterstützt andere Hilfsorganisationen. Diese Hilfe wird erst durch die vielen Aktionen möglich, die der Club auf die Beine stellt. Ein Beispiel ist die Veranstaltung Schloss in den Mai.

Die Mitglieder des Lions Club Eutin arbeiten ausnahmslos ehrenamtlich für die gute Sache. In hunderten Stunden entstehen so Projekte, die immer in mehrerlei Sinn „gut“ sind.

Kultur, Austausch und Verständigung unter den Menschen sowie  Gemeinschaftssinn sind unter anderem die Werte, die der Club gerne direkt und indirekt fördert. Gleichzeitig versuchen wir natürlich auch Geld für soziale Maßnahmen zu erwirtschaften.

Der Lions Club ist mit 1,4 Millionen Mitgliedern die größte Serviceclub-Organisation der Welt.

Allein in Deutschland bestehen über 1.500 Clubs mit fast 52.000 Mitgliedern.